vereinigung
  südtiroler autorenvereinigung
   

 

1980

Die Südtiroler Autorenvereinigung (SAV) wurde am 30. November 1980 von den Autoren Joseph Zoderer, Luis Stefan Stecher, Sepp Mall, Heinrich Zoderer, Konrad Rabensteiner, Oswald Waldner, Hans Schwärzer, Klaus Menapace, Gerhard Mumelter (er wurde erster Vorsitzender), Georg Engl und Kurt Lanthaler gegründet.

Die Aufgabe der SAV war es, sich für die Belange der Autorinnen und Autoren einzusetzen, die Interessen ihrer Mitglieder, wie es in den Statuten heißt, „in gesellschaftlicher, gewerkschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht wahrzunehmen“. Ein wesentlicher Aspekt war die Schaffung von Publikationsmöglichkeiten. Aus diesem Grund wurde die Zeitschrift „sturzflüge“ gegründet, die jungen Autorinnen und Autoren ein Publikationsforum bieten sollte, der SAV aber auch die Möglichkeit gab, in gesellschaftliche und politische Auseinandersetzungen mit einem eigenen Medium einzugreifen. Ein wichtiges Thema der SAV in den ersten Jahren ihres Bestehens war auch die Künstlerförderung, man strebte eine Förderung individueller künstlerischer Arbeit an, ohne Umweg über Vereine.

   
1988 Im Jahr 1988 erreichte die SAV obengenanntes Ziel, übrigens über die Literatur hinaus, die SAV hat also ein Recht erstritten, von dem auch bildende Künstler, Musiker usw. profitieren.
   
90er Jahre Die SAV war ursprünglich ein Verein deutschsprachiger Autoren, aber abgesehen davon, daß immer mehr Frauen eintraten, kamen auch italienische und schließlich ladinische Autorinnen und Autoren dazu, und in den neunziger Jahren wurde die Konsequenz gezogen und die SAV zu einem mehrsprachigen Verein.
   
1995 wurden von den StudentInnen der Filmschule Zelig Literatur-Videoclips im Auftrag der SAV gemacht.
   
  Das erste "Lesefest" wird als einmaliges Ereignis im Theater in der Altstadt in Meran veranstaltet.
   
1999 verschiedene Anthologien erscheinen, unteranderem:

die dreisprachige Anthologie LETERATURA LITERATUR LETTERATURA, herausgegeben von Rut Bernardi, Elmar Locher und Sepp Mall
Siehe Archiv

Lyrikanthologie FREI HAUS, herausgegeben von Marco Aliprandini und Sepp Mall, die Ende des Jahres 2003 mit dem Wochenmagazin ff in die Haushalte und Kioske gelangte und so Publikumsschichten weit über die üblichen Lyrik-LeserInnen hinaus erreichte.
   
2002 das "Lesefest" wird wiederbelebt und findet zunächst im Theater in der Aktstadt Meran statt, dann

2003

im Circolo Masetti in Bozen

2004

im Jugendzentrum UFO in Bruneck

2005

Lesefest im Alten Rathaus in Bozen
Die SAV beteiligte sich am Kunstprojekt (un)defined in Meran
Die SAV wird Partner beim im Trentino ausgerichteten literarischen Wettbewerb Frontiere-Grenzen

2006

Das Projekt der literarischen Ansichtskarten wurde mit einer
Gruppenlesung in Bozen zu Ende gebracht.
Das Lesefest im Theater in der Altstadt in Meran

2007

Das Plakat, das alle vierzig Autorinnen- und Autorenportraits der
Ansichtskarten vereint, wurde in einer literarischen Veranstaltung
präsentiert. Siehe Archiv
Im Rahmen von „Transart“ fand eine Matineé mit Sabine Gruber,
Margareth Obexer u. a. im Gewächshaus des Hotels Laurin in Bozen statt.
Lesefest im Hotel Elephant in Brixen

2008

Zum 60. Geburtstag der 1997 verstorbenen Autorin Anita Pichler wurde in Sulden, wo Anita begraben ist, ein Lesewochenende unter Beteiligung von Joseph Zoderer, Herbert Rosendorfer, Sepp Mall, Sabine Gruber und vielen weiteren Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland abgehalten.
Die SAV gibt "Rezensionen zur Südtiroler Literatur" heraus.
Lesefest im Kunsthauscafé in Meran


2009

Lesung, Gespräch, Begegnung mit der ungarischen Autorin Orsolya
Kalász und den ungarischen Autoren Péter Litván und István Geher im Café Plural in Bozen
Lyrikfest in Kaltern
Die SAV produzierte zusammen mit Pro Vita Alpina Nordtirol und dem Ost-West-Club Meran die CD „Tirolerland, wie bist du?“, für die 20 Autorinnen und Autoren Texte zur Geschichte Tirols geschrieben haben, die von Marcello Fera vertont wurden.
Mund-Art, ein Dialektdichtertreffen in Franzensfeste
Lesefest im Kunstmuseum in Bruneck